eRace 2011
FAzIT
Das eRace von KTM ist eine Wuchtbrumme mit
Wumms! Es ist perfekt für Alpinisten und Kletterer, die noch
höher hinaus wollen und zum Zustieg Kräfte sparen wollen –
und für Leute, die über anstrengende Berge pendeln. Zu Hause
auf Straße, Pfad und Schotter – den Wurzeltrails, Trage- und Schiebepassagen.
Der Motor ist ein „bürstenloser Gleichstrom-Hinterradnabenmotor
ohne Getriebe“. Ach so. Ohne Bürsten also. Na dann. Die Benutzung
der Bremsen wird in der Bedienungsanleitung für „sehr steile Abfahrt,
Bremsmanöver“ empfohlen. Das sollte man sich zu Herzen nehmen.
Da ich primär mit der Maximalstufe fahre, lasse ich meine Finger
durchgehend an den Bremshebeln und danke KTM wiederholt für den
Einsatz der Scheibenbremsen. Die sind beim eRace dringend vonnöten
– nicht nur wegen des Gewichts, sondern auch wegen des Antriebs.
Die speziellen Pedelec-Bremsen versetzen das Antriebssystem zudem
automatisch in den Rücklade- bzw. Generatormodus. Man kann also
durch das Bremsen Energie zurückgewinnen! Dazu dienen noch die
vier ‚Minusstufen‘ als Stromerzeuger, wenn es bergab geht. So kann
man – sagen die Österreicher – die maximale Reichweite des Akkus
von knapp 80 km auf 90 km steigern.
Gabel
Rock Shox Dart, 100 mm, Lockout
Schaltwerk vo/hi
Shimano Deore Downswing/Shimano SLX
Bremsen
Magura Julie
Antrieb
BionX-Hinterrad-Nabenmotor
Leistung
250 Watt nominell
Batterie
Lithium Mangan, 9.6 Ah, 37 V
Gewicht
21 kg
Empfohlener Preis
2 399,- Euro




